AKI Power Systems
USV Lexikon - K, L
Kaltstart

Einschaltmöglichkeit einer USV Anlage ohne vorhandene Netzversorgung. Für einen sicheren Dauerbetrieb nicht empfehlenswert, weil die Batterie nur für die Dauer von Minuten genutzt werden kann.

Klirrfaktor

Quotient zwischen Effektivwert der Grundschwingung des Stromes oder der Spannung zum Effektivwert des gesamten Stromes bzw. zur Spannung. Überwiegend wird der Verzerrungsfaktor (Klirrfaktor) auf den Strom bezogen.

Kommutierung

Übertragung des Stromes von einem Zweig des Stromrichters auf einen anderen. Beide Zweige führen während der Kommutierungszeit (Überlappungszeit) gleichzeitig Strom.

Kompensation

Dient zur Verbesserung des cos phi und damit zur Reduzierung der Blindleistung. Filter zur Reduzierung der durch die Gleichrichter von parallelen USV Anlagen verursachten Netzrückwirkungen. Siehe auch aktives Netzfilter.

Kurzschlussspannung eines Transformators

Relativer Wert zur Bestimmung der Kurzschlussimpedanz eines Transformators. Er wird oft verkürzt als Kurzschlussspannung bezeichnet und im Kurzschlussversuch ermittelt, wobei primärseitig eine Spannung angelegt wird, die in der kurzgeschlossenen Sekundärwicklung einen Nennstrom Inenn zur Folge hat. Auf die Primärnennspannung bezogen erhält man den Wert für die relative Kurzschlußspannung (in %), der für gängige Drehstromtransformatoren zwischen 3 und 6 % beträgt. Siehe auch Relative Kurzschlussspannung (Ukx %) eines Transformators.

Ladegerät

Teilweise mit dem Gleichrichter eine Funktionseinheit bildendes Gerät, teilweise eine getrennte Einheit (auch "Ladegleichrichter") zur Versorgung der Batterie mit der elektrischen Energie (Gleichstrom), die für das Wiederaufladen bzw. die Ladungserhaltung erforderlich ist, um so bei Bedarf die spezifizierte Autonomiezeit zu gewährleisten. Siehe auch Gleichrichter/Ladegerät und Ladegleichrichter.

Ladegleichrichter

Teilweise mit dem Gleichrichter eine Funktionseinheit bildendes Gerät, teilweise eine getrennte Einheit (auch "Ladegleichrichter") zur Versorgung der Batterie mit der elektrischen Energie (Gleichstrom), die für das Wiederaufladen bzw. die Ladungserhaltung erforderlich ist, um so bei Bedarf die spezifizierte Autonomiezeit zu gewährleisten. Siehe auch Gleichrichter/Ladegerät und Ladegerät.

Line-Conditioner

Englische Bezeichnung für Spannungsverbesserer. Spannung und Frequenz können damit verbessert werden. Meist ist aber ein Spannungskonstanthalter damit gemeint. Dieser ist schnell in der Ausregelung.

Line-interaktive USV (Netz-Parallelbetrieb)

Typ einer USV Anlage, bei dem ein Umrichter (Wechselrichter) parallel zum Versorgungsnetz geschaltet ist und gleichzeitig die Aufladung der Batterie gewährleistet. Bei kleinen USV-Leistungen wird die Eingangsspannung mittels eines Transformators über Anzapfungen der Ausgangsspannung angepasst. Diese Regelung entspricht dem interaktiven Verhalten dieser Baureihen. Der Wechselrichter schaltet sich mit einer Kurzzeitverzögerung bei Über- bzw. Unterspannung (Stromausfall) zu. Diese USV Anlagen besitzen keinen automatischen Bypass. Diese line-interaktive Technologie kommt bei hohen Anschlussleistungen selten zum Einsatz. Bei USV Anlagen mit ECO-Betriebsmöglichkeit wird die Eingangsspannung durchgeleitet. Das Verhalten dieser USV Anlage ist dann wie hier beschrieben. Mit der Norm DIN EN 50091-3 ist das Betriebsverhalten von USV Anlagen klassifiziert. Die line-interaktive USV Anlage hat die Bezeichnung VI (Voltage Independent). Die Ausgangsspannung ist im Normalbetrieb unabhängig von der Eingangsspannung, weil sie geregelt wird, erlaubt aber keine Frequenzregelung.

Lineare Last

Verbraucher, dessen Strom den gleichen Phasenverlauf aufweist wie seine Klemmenspannung. Eine lineare Last nimmt einen sinusförmigen Strom auf, wenn sie an ihren Eingangsklemmen mit einer sinusförmigen Spannung gespeist wird (Glühlampen, Bügeleisen usw.).

Leistungsfaktor (Lambda)

Der Leistungsfaktor ist Verhältnis der Wirkleistung P in kW zur Scheinleistung S in kVA. Bei einer linearen Last (Ohmsche bzw. Widerstandslast) ist Lambda = P / S = cos phi. Bei einer Last ist cos phi 1 der Verschiebungsfaktor der Grundschwingung. (Für eine Computerlast ist cos phi 1 nahezu 1, aber der Leistungsfaktor 1 beträgt ca. 0,74.)

Load

Englische Bezeichnung für Last oder Lastwiderstand.
 
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